Aufschlüsselung der finanziellen Gesundheit von bioMérieux S.A.: Wichtige Erkenntnisse für Anleger

Aufschlüsselung der finanziellen Gesundheit von bioMérieux S.A.: Wichtige Erkenntnisse für Anleger

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Verständnis der Einnahmequellen von bioMérieux S.A

Umsatzanalyse

bioMérieux S.A. hat ein diversifiziertes Umsatzmodell etabliert, das sich hauptsächlich auf Produkte und Dienstleistungen im Bereich der In-vitro-Diagnostik (IVD) konzentriert. Im Jahr 2022 meldete das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 3,64 Milliarden Euro und markierte damit einen Umsatz von 3,64 Milliarden Euro 6.6% Steigerung von 3,42 Milliarden Euro im Jahr 2021.

Bei der Aufschlüsselung der Haupteinnahmequellen kategorisiert bioMérieux sein Angebot in zwei Hauptsegmente: Produkte und Dienstleistungen. Im Jahr 2022 machten Produkte etwa aus 85% des Gesamtumsatzes, während Dienstleistungen etwa beitrugen 15%.

Auch die geografische Verteilung der Einnahmen liefert wichtige Erkenntnisse. Amerika bleibt der größte Markt von bioMérieux mit einem Umsatz von ca 54% des Gesamtumsatzes, gefolgt von Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA). 29%und der asiatisch-pazifische Raum tragen dazu bei 17%.

Jahr Gesamtumsatz (Milliarden €) Umsatzwachstumsrate (%) Amerika-Beitrag (%) EMEA-Beitrag (%) Asien-Pazifik-Beitrag (%)
2022 3.64 6.6 54 29 17
2021 3.42 6.5 53 28 19
2020 3.21 1.6 52 30 18

Der Beitrag verschiedener Geschäftsbereiche zum Gesamtumsatz unterstreicht den Fokus des Unternehmens auf Innovation und seine Reaktion auf Marktanforderungen. Zu den wichtigsten Produktgruppen gehören Mikrobiologie, Immunoassays und Molekulardiagnostik, wobei die Molekulardiagnostik aufgrund der gestiegenen Nachfrage während der COVID-19-Pandemie ein erhebliches Wachstum verzeichnet.

Was die wesentlichen Veränderungen in den Einnahmequellen betrifft, so verzeichnete bioMérieux einen deutlichen Anstieg (ca 20%) im Molekulardiagnostikumsatz im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr, was auf die schnelle Anpassung des Unternehmens an die COVID-19-Testanforderungen zurückzuführen ist. Diese schnelle Anpassung spiegelt die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens und seine Fähigkeit wider, auf neue Gesundheitsherausforderungen zu reagieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Umsatzstruktur und die historische Leistung von bioMérieux auf ein robustes und wachsendes Geschäftsmodell hinweisen, das durch vielfältige Einnahmequellen und geografische Präsenz unterstrichen wird. Der Fokus des Unternehmens auf Innovation wird sich wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren positiv auf das Umsatzwachstum auswirken.




Ein tiefer Einblick in die Rentabilität von bioMérieux S.A

Rentabilitätskennzahlen

bioMérieux S.A., ein weltweit führender Anbieter von In-vitro-Diagnostika, weist eine solide Finanzlage auf profile zeichnet sich durch seine Rentabilität aus. Die Finanzberichte des Unternehmens geben wichtige Einblicke in seine Gewinnmargen und spiegeln sowohl die betriebliche Effizienz als auch die Marktpositionierung wider.

Die Bruttogewinnmarge für bioMérieux wurde bei aufgenommen 66.47% für das Geschäftsjahr 2022, was die Fähigkeit des Unternehmens verdeutlicht, in seinem Kerngeschäft eine hohe Rentabilität aufrechtzuerhalten. Diese Metrik weist auf einen leichten Rückgang gegenüber dem hin 68.19% Marge im Jahr 2021, was auf eine geringfügige Schwankung der Kosten der verkauften Waren oder der Preisstrategien hindeutet.

- Die Betriebsgewinnmarge stand an 21.98% im Jahr 2022 im Vergleich zu 23.11% im Jahr 2021. Dieser Rückgang deutet auf erhöhte Betriebskosten hin, möglicherweise aufgrund von Investitionen in Forschung und Entwicklung.

- Die Nettogewinnspanne für den gleichen Zeitraum war 17.34%, runter von 18.55% im Jahr 2021. Der Rückgang der Nettogewinnmarge signalisiert, dass das Unternehmen zwar profitabel bleibt, der Druck auf die Rentabilität jedoch stärker wird.

Trends in der Rentabilität im Zeitverlauf

Wenn wir die Rentabilitätstrends der letzten Jahre untersuchen, stellen wir Folgendes fest:

Jahr Bruttogewinnspanne Betriebsgewinnspanne Nettogewinnspanne
2022 66.47% 21.98% 17.34%
2021 68.19% 23.11% 18.55%
2020 66.67% 22.34% 17.95%
2019 66.92% 22.74% 18.24%

Die Rentabilitätskennzahlen von bioMérieux deuten auf einen leichten Abwärtstrend seit 2020 hin, wobei die Brutto-, Betriebs- und Nettogewinnmargen den Druck auf die betriebliche Effizienz und die gestiegenen Kosten widerspiegeln.

Vergleich der Rentabilitätskennzahlen mit Branchendurchschnitten

Im Vergleich zum Branchendurchschnitt weist bioMérieux eine wettbewerbsfähige Leistung auf:

  • Branchendurchschnittliche Bruttogewinnspanne: 60%
  • Durchschnittliche Betriebsgewinnmarge der Branche: 18%
  • Durchschnittliche Nettogewinnspanne der Branche: 12%

Die Bruttomarge von bioMérieux beträgt 66.47% liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt und unterstreicht seine starke Preissetzungsmacht und Kostenmanagementfähigkeiten. Auch die Betriebs- und Nettomargen übertreffen den Branchendurchschnitt, wenn auch weniger dramatisch.

Analyse der betrieblichen Effizienz

Bei der Prüfung der betrieblichen Effizienz hat bioMérieux den Fokus konsequent auf das Kostenmanagement gelegt.

Die Entwicklung der Bruttomarge des Unternehmens unterstreicht eine auf Innovation und Effizienz ausgerichtete Strategie. Investitionen in Automatisierung und digitale Tools haben zur betrieblichen Effizienz beigetragen, auch wenn die Forschungs- und Entwicklungskosten gestiegen sind.

Im Jahr 2022 belief sich der Gesamtumsatz von bioMérieux auf ca 3,8 Milliarden Euro, mit F&E-Ausgaben rund 9.4% der Einnahmen. Dies zeigt ein Engagement für die Weiterentwicklung der Diagnosetechnologien bei gleichzeitiger effektiver Verwaltung der Betriebskosten.

Insgesamt verschaffen bioMérieux aufgrund seiner Profitabilitätskennzahlen und Betriebsstrategien eine starke Position im Diagnostiksektor mit nachhaltigen Margen, die über den typischen Branchenstandards liegen.




Schulden vs. Eigenkapital: Wie bioMérieux S.A. sein Wachstum finanziert

Schulden vs. Eigenkapitalstruktur

bioMérieux S.A., ein weltweit führender Anbieter von In-vitro-Diagnostika, hat einen strategischen Ansatz zur Finanzierung seines Wachstums durch eine Mischung aus Fremd- und Eigenkapital gewählt. Die Analyse der Verschuldung des Unternehmens gibt Aufschluss über seine operative Hebelwirkung und seine finanzielle Gesundheit.

Zum letzten Finanzberichtszeitraum beläuft sich die Gesamtverschuldung von bioMérieux auf ca 1,12 Milliarden Euro, bestehend aus kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten. Die Aufschlüsselung zeigt, dass sich die kurzfristigen Schulden auf ca 170 Millionen Euro, während langfristige Schulden vorhanden sind 950 Millionen Euro.

Das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital des Unternehmens ist eine entscheidende Kennzahl für Anleger. Derzeit beträgt das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital von bioMérieux 0.76, was unter dem Branchendurchschnitt von liegt 0.90. Dies weist auf eine konservative Haltung hinsichtlich der Verschuldung hin und lässt darauf schließen, dass das Unternehmen ein gesundes Gleichgewicht zwischen Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung aufrechterhält.

In jüngster Zeit hat bioMérieux erfolgreich Anleihen in Höhe von insgesamt ausgegeben 500 Millionen Euro zur Refinanzierung bestehender Schulden und zur Unterstützung laufender Wachstumsinitiativen. Die Anleihen haben ein Rating von erhalten BBB von Standard & Poor's, was den stabilen Finanzausblick und die robuste Fähigkeit des Unternehmens zur Cash-Generierung widerspiegelt.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die aktuelle Schuldenstruktur von bioMérieux sowie Branchen-Benchmarks:

Schuldenkomponente bioMérieux S.A. (in Mio. €) Branchendurchschnitt (in Mio. €)
Kurzfristige Schulden 170 220
Langfristige Schulden 950 880
Gesamtverschuldung 1,120 1,100
Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital 0.76 0.90
Bonitätsbewertung BBB BBB-

Die Strategie von bioMérieux spiegelt einen ausgewogenen Ansatz wider, der es dem Unternehmen ermöglicht, Schulden für Wachstumschancen zu nutzen und gleichzeitig eine solide Eigenkapitalposition aufrechtzuerhalten. Dieser Mix ist für die Finanzierung von Innovationen und den Ausbau globaler Aktivitäten in einem wettbewerbsintensiven Markt von entscheidender Bedeutung.

Insgesamt ist das Unternehmen durch die sorgfältige Verwaltung seiner Schulden- und Eigenkapitalstruktur in einer guten Ausgangslage für weiteres Wachstum und Marktstabilität.




Beurteilung der Liquidität von bioMérieux S.A

Beurteilung der Liquidität von bioMérieux S.A

bioMérieux S.A. verfügt über eine starke Liquiditätsposition, die für die Erfüllung seiner kurzfristigen Verpflichtungen unerlässlich ist. Die wichtigsten zu berücksichtigenden Liquiditätskennzahlen sind die aktuellen und kurzfristigen Kennzahlen.

  • Aktuelles Verhältnis: Nach dem letzten Jahresabschluss liegt die aktuelle Kennzahl von bioMérieux bei 1.75. Dies bedeutet, dass das Unternehmen für jeden Euro an kurzfristigen Verbindlichkeiten verfügt 1,75 Euro im Umlaufvermögen.
  • Schnelles Verhältnis: Das Schnellverhältnis wird unter angegeben 1.50, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen seine kurzfristigen Verbindlichkeiten mit seinen liquidesten Mitteln decken kann.

Bei der Analyse der Working-Capital-Trends hat bioMérieux einen Anstieg des Working-Capitals festgestellt 400 Millionen Euro im Jahr 2022 bis 450 Millionen Euro im Jahr 2023. Dieses Wachstum bedeutet eine Verbesserung der kurzfristigen finanziellen Gesundheit des Unternehmens und stellt mehr Ressourcen für den betrieblichen Bedarf bereit.

Jahr Umlaufvermögen (Mio. €) Kurzfristige Verbindlichkeiten (Mio. €) Working Capital (Mio. €)
2021 €600 €500 €100
2022 €700 €300 €400
2023 €700 €250 €450

Was die Kapitalflussrechnung betrifft, weist bioMérieux einen robusten operativen Cashflow von aus 250 Millionen Euro für das Jahr 2023, was die starke Leistung in den Kerngeschäften widerspiegelt. Im Bereich Investitionstätigkeit meldete das Unternehmen Mittelabflüsse in Höhe von 100 Millionen Euro, hauptsächlich für Investitionsausgaben im Zusammenhang mit Forschung und Entwicklung sowie Anlagenmodernisierungen. Der Finanzierungs-Cashflow war positiv 30 Millionen Euro, hauptsächlich aus neuen Kreditfazilitäten und Eigenkapitalfinanzierungen.

Potenzielle Liquiditätsstärken werden durch eine solide Liquiditätsposition von gestärkt 150 Millionen Euro. Allerdings könnte die zunehmende Abhängigkeit von kurzfristigen Krediten Anlass zur Sorge geben 80 Millionen Euro ab dem letzten Quartal. Für zukünftige Einschätzungen ist es ratsam, das Verhältnis der kurzfristigen Schulden zur Gesamtverschuldung im Auge zu behalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Jahresabschluss von bioMérieux S.A. eine gesunde Liquiditätsposition aufweist, die sich durch starke aktuelle und schnelle Kennzahlen, ein verbessertes Betriebskapital und einen soliden operativen Cashflow auszeichnet. Für die laufende Liquiditätsbeurteilung wird die Überwachung künftiger Trends und etwaiger Veränderungen bei der kurzfristigen Finanzierung von entscheidender Bedeutung sein.




Ist bioMérieux S.A. über- oder unterbewertet?

Bewertungsanalyse

Die Analyse der Bewertung von bioMérieux S.A. umfasst die Untersuchung wichtiger Finanzkennzahlen, einschließlich des Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV), des Kurs-Buchwert-Verhältnisses (KGV) und des Unternehmenswert-EBITDA-Verhältnisses (EV/EBITDA). Jede dieser Kennzahlen gibt Aufschluss darüber, wie die Aktie im Vergleich zu ihrem Gewinn, ihrem Buchwert und ihrer operativen Leistung bewertet wird.

Stand Oktober 2023 weist bioMérieux S.A. folgende Bewertungskennzahlen auf:

Metrisch Wert
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). 35.6
Kurs-Buchwert-Verhältnis (KGV). 6.8
Verhältnis von Unternehmenswert zu EBITDA (EV/EBITDA). 20.2

Betrachtet man die Aktienkurstrends der letzten 12 Monate, so hat bioMérieux S.A. erhebliche Schwankungen erlebt. Die Aktie wurde bei ca. gehandelt €124 im Oktober 2022 und wird derzeit rund gehandelt €130, was a widerspiegelt 4.8% erhöhen.

Die Dividendenrendite für bioMérieux S.A. liegt bei 0.65%, mit einer Ausschüttungsquote von 15%, was auf einen konservativen Ansatz hindeutet, Gewinne an die Aktionäre zurückzuzahlen und gleichzeitig stark in Wachstum zu investieren.

Der Konsens der Analysten zur Aktienbewertung von bioMérieux S.A. deutet auf einen gemischten Ausblick hin. Aktuelle Empfehlungen lauten wie folgt:

Analystenempfehlung Anzahl der Analysten
Kaufen 6
Halt 4
Verkaufen 1

Insgesamt zeigen die Bewertungskennzahlen, dass bioMérieux S.A. aufgrund seiner aktuellen KGV- und EV/EBITDA-Verhältnisse im Vergleich zum Branchendurchschnitt möglicherweise als überbewertet wahrgenommen wird, während seine relativ niedrige Dividendenrendite eine starke Reinvestitionsstrategie widerspiegelt.“




Hauptrisiken für bioMérieux S.A.

Hauptrisiken für bioMérieux S.A.

bioMérieux S.A. agiert in einem komplexen Umfeld und ist verschiedenen internen und externen Risiken ausgesetzt, die sich auf seine finanzielle Gesundheit auswirken können. Das Verständnis dieser Risiken ist für Anleger, die die Stabilität und das Potenzial des Unternehmens einschätzen möchten, von entscheidender Bedeutung.

Branchenwettbewerb

Die Diagnostikbranche ist hart umkämpft und zahlreiche Akteure konkurrieren um Marktanteile. Im Jahr 2022 wurde der weltweite Markt für In-vitro-Diagnostika (IVD) auf etwa geschätzt 73 Milliarden Dollar und wird voraussichtlich erreicht werden 105 Milliarden Dollar bis 2028 mit einem CAGR von wachsen 6.5%. Diese Wettbewerbslandschaft umfasst etablierte Unternehmen wie Roche, Abbott Laboratories und Siemens Healthineers, was sich auf die Preissetzungsmacht und den Marktanteil von bioMérieux auswirken könnte.

Regulatorische Änderungen

bioMérieux unterliegt strengen Vorschriften der Gesundheitsbehörden weltweit. Diese Vorschriften können sich ohne Vorankündigung ändern und sich auf Produkteinführungen und Betriebszeitpläne auswirken. Beispielsweise wurde im Mai 2022 die In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR) der EU in Kraft gesetzt, was dazu führen könnte, dass einige Produkte möglicherweise vom Markt genommen werden, wenn sie neue Compliance-Standards nicht erfüllen.

Marktbedingungen

Auch die Marktbedingungen bergen erhebliche Risiken. Die COVID-19-Pandemie hat die Nachfrage nach diagnostischen Tests erheblich beeinträchtigt. Im ersten Halbjahr 2023 verzeichnete bioMérieux einen Rückgang von 15% im Vergleich zum Vorjahr bei den Verkäufen seiner COVID-19-bezogenen Produkte. Eine Rückkehr zum Testniveau vor der Pandemie kann sich auf die gesamten Einnahmequellen auswirken.

Operationelle Risiken

Zu den operativen Risiken gehören Störungen der Lieferkette, die immer häufiger auftreten. Das Unternehmen berichtete in seinen Halbjahresergebnissen, dass sich logistische Herausforderungen auf a ausgewirkt hätten 7% Anstieg der durchschnittlichen Lieferzeiten im Jahr 2023, was möglicherweise zu Unzufriedenheit der Kunden und Umsatzeinbußen führen kann.

Finanzielle Risiken

Auf finanzieller Seite können Währungsschwankungen erhebliche Auswirkungen auf den Umsatz haben. Zum Beispiel ungefähr 40% Der Umsatz von bioMérieux erfolgt außerhalb der Eurozone, wodurch das Unternehmen Wechselkursschwankungen ausgesetzt ist. Im Jahr 2022 kam es aufgrund ungünstiger Wechselkurse zu einem Verlust von ca 50 Millionen Dollar im Vergleich zu 2021 einen Umsatzrückgang, was sich auf die Gesamtrentabilität auswirkt.

Strategische Risiken

Bei strategischen Risiken handelt es sich um Entscheidungen im Zusammenhang mit Forschung und Entwicklung (F&E). bioMérieux verteilt rund 10% seines Jahresumsatzes für Forschung und Entwicklung, was ca 270 Millionen Dollar im Jahr 2022. Wenn neue Produktentwicklungen nicht den Marktanforderungen entsprechen oder die Zeitpläne verlängert werden, kann dies zu erheblichen finanziellen Belastungen führen.

Minderungsstrategien

Um diesen Risiken zu begegnen, hat bioMérieux mehrere Minderungsstrategien implementiert:

  • Diversifizierung des Produktportfolios, um die Abhängigkeit von bestimmten Einnahmequellen zu verringern.
  • Verbesserung des Lieferkettenmanagements, um Störungen zu verhindern.
  • Investitionen in neue Technologien, um einen Wettbewerbsvorteil zu wahren.
  • Regelmäßige Risikobewertungen durchführen, um flexibel auf regulatorische Änderungen reagieren zu können.
Risikotyp Beschreibung Auswirkungen Minderungsstrategie
Branchenwettbewerb Rivalität der Hauptakteure auf dem IVD-Markt Reduzierter Marktanteil und Preisdruck Diversifizierung und Innovation im Produktangebot
Regulatorische Änderungen Neue Compliance-Standards, die sich möglicherweise auf die Produktverfügbarkeit auswirken Potenzielle Rücknahme von Produkten mit Auswirkungen auf den Umsatz Kontinuierliche Überwachung und Anpassung an die regulatorische Landschaft
Marktbedingungen Marktumkehr nach der Pandemie wirkt sich auf die Nachfrage aus Schwankungen im Verkaufsvolumen Marktanalyse, um Veränderungen vorherzusehen und schnell zu reagieren
Operationelle Risiken Störungen der Lieferkette führen zu Lieferverzögerungen Unzufriedenheit der Kunden und Umsatzeinbußen Gestärkte Lieferkettenlogistik und Partnerschaften
Finanzielle Risiken Währungsschwankungen wirken sich auf den internationalen Umsatz aus Verluste beeinträchtigen die Gesamtrentabilität Absicherungsstrategien zur Minderung von Wechselkursrisiken
Strategische Risiken Fehler in Forschung und Entwicklung führen zu verpassten Marktchancen Finanzielle Belastung durch nicht amortisierte Investitionen Laufende Evaluierung und Anpassung der F&E-Strategien



Zukünftige Wachstumsaussichten für bioMérieux S.A.

Wachstumschancen

bioMérieux S.A. ist gut positioniert, um mehrere Wachstumschancen zu nutzen, die durch innovative Produkte und strategische Markterweiterungen entstehen. Mit einem starken Engagement in Forschung und Entwicklung liefert bioMérieux kontinuierlich neue Diagnoselösungen.

Im Jahr 2022 meldete das Unternehmen a 10.4% Umsatzsteigerung in Höhe von rund 3,6 Milliarden Euro. Dieses Wachstum war größtenteils auf die Einführung neuer Produkte zurückzuführen, insbesondere in den Bereichen Infektionskrankheiten und Mikrobiologie.

Einer der wichtigsten Wachstumstreiber ist der Fokus von bioMérieux auf Produktinnovationen. Durch die kürzliche Einführung des BioFire® FilmArray® 2.0-Systems hat das Unternehmen sein Angebot im Bereich syndromaler Tests erweitert, das voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von wachsen wird 9.0% bis 2025. Darüber hinaus investiert das Unternehmen in Next-Generation-Sequencing-Technologien (NGS), die voraussichtlich erhebliche Marktchancen schaffen werden.

Auch die Marktexpansion bietet erhebliche Wachstumsaussichten. bioMérieux möchte seine Präsenz in Schwellenländern stärken, wo die Nachfrage nach diagnostischen Tests stetig steigt. Beispielsweise verzeichnete die Region Asien-Pazifik eine Wachstumsrate von 15% im Diagnostikmarkt im Jahr 2022, und bioMérieux konzentriert sich auf die Durchdringung von Märkten wie Indien und Südostasien.

Zu den strategischen Initiativen des Unternehmens gehören Partnerschaften mit Gesundheitsdienstleistern und Forschungseinrichtungen. Beispielsweise wird erwartet, dass die Zusammenarbeit mit der University of California in San Francisco die diagnostischen Möglichkeiten in der Onkologie verbessert und Möglichkeiten für zukünftige Einnahmequellen eröffnet. Solche Partnerschaften helfen bioMérieux, neue Kundensegmente zu erschließen und sein Produktangebot zu erweitern.

Was die Gewinnschätzungen angeht, gehen Analysten davon aus, dass der Umsatz von bioMérieux bis 2024 etwa 4,1 Milliarden Euro erreichen wird, wobei eine erwartete Verbesserung der EBITDA-Marge aufgrund betrieblicher Effizienz und Kostenmanagementstrategien erwartet wird. Das erwartete Wachstum des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) spiegelt einen positiven Trend zur finanziellen Gesundheit wider.

Wettbewerbsvorteile positionieren bioMérieux auch für zukünftiges Wachstum. Ihr starker Markenruf im Diagnostikbereich, gepaart mit einem umfassenden Produktportfolio, ermöglicht es ihnen, den sich verändernden Gesundheitsbedürfnissen gerecht zu werden. Die Investitionen des Unternehmens in Automatisierung und digitale Lösungen optimieren die Abläufe weiter und verbessern den Kundenservice und die Kundenzufriedenheit.

Wachstumstreiber Details Prognostizierte Wachstumsrate
Produktinnovation Einführung von BioFire® FilmArray® 2.0 9.0% CAGR bis 2025
Markterweiterung Fokus auf Asien-Pazifik und Schwellenländer 15% Wachstumsrate im Diagnostikmarkt
Strategische Partnerschaften Zusammenarbeit mit UCSF in der onkologischen Diagnostik Erweiterte Diagnosemöglichkeiten
Umsatzprognosen Geschätzter Umsatz bis 2024 Ungefähr 4,1 Milliarden Euro
Verbesserung der EBITDA-Marge Angetrieben durch betriebliche Effizienz Erwartete Margensteigerung

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