Strabag SE (0MKP.L) Bundle
Eine kurze Geschichte der Strabag SE
Die 1835 gegründete Strabag SE hat sich zu einem der größten Bauunternehmen Europas entwickelt. Das ursprünglich in Österreich gegründete Unternehmen ist im Laufe der Jahrzehnte durch eine Reihe von Fusionen und Übernahmen erheblich gewachsen.
Anfang der 2000er Jahre ging Strabag an die Börse und notierte 2007 an der Wiener Börse. Dieser Schritt ermöglichte es dem Unternehmen, Mittel für die weitere Expansion zu beschaffen und seine Position im Baumarkt zu stärken.
In den späten 2000er und 2010er Jahren setzte Strabag sein internationales Wachstum fort, baute eine starke Präsenz in Osteuropa auf und expandierte in verschiedene Sektoren, darunter Hochbau, Tiefbau und Verkehrsinfrastruktur.
Im Jahr 2020 verzeichnete Strabag einen Umsatz von ca 14,1 Milliarden Euro, mit einem Nettogewinn von rund 560 Millionen Euro. Das Unternehmen beschäftigte über 74,000 Menschen in verschiedenen globalen Betrieben.
Im Jahr 2021 verzeichnete Strabag einen Anstieg des Auftragsbestands auf ca 19 Milliarden Euro, was auf eine starke Nachfrage nach Infrastrukturprojekten, insbesondere in den Bereichen Stadtentwicklung und Verkehr, zurückzuführen ist.
Im Jahr 2022 zeigte Strabag eine solide Performance mit einem Umsatz von ca 15,2 Milliarden Euro. Der Nettogewinn stieg im gleichen Zeitraum auf ca 590 Millionen Euro. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens betrug zu diesem Zeitpunkt ungefähr 5 Milliarden Euro.
| Jahr | Umsatz (Milliarden €) | Nettogewinn (Mio. €) | Mitarbeiter | Marktkapitalisierung (Milliarden €) |
|---|---|---|---|---|
| 2020 | 14.1 | 560 | 74,000 | N/A |
| 2021 | N/A | N/A | N/A | N/A |
| 2022 | 15.2 | 590 | N/A | 5 |
In den letzten Jahren hat sich Strabag auf Nachhaltigkeitsinitiativen und Innovationen in der Bautechnologie konzentriert, mit dem Ziel, sich am europäischen Green Deal und anderen Umweltzielen auszurichten.
Ab 2023 setzt Strabag seinen Wachstumskurs fort und nutzt digitale Tools und Methoden, um Bauprozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern.
Die strategischen Akquisitionen und Partnerschaften des Unternehmens im Laufe der Jahre haben auch dazu beigetragen, seine Fähigkeiten in verschiedenen Bausektoren zu verbessern, darunter Spezialbereiche wie Tunnel- und Straßenbau.
Ein Eigentümer der Strabag SE
Strabag SE ist ein führendes europäisches Bauunternehmen mit Hauptsitz in Wien, Österreich. Nach den neuesten verfügbaren Informationen spiegelt die Eigentümerstruktur der Strabag SE eine Mischung aus institutionellen und privaten Investoren wider, wobei wesentliche Anteile von der Gründerfamilie und anderen Unternehmen gehalten werden.
Hauptaktionär der Strabag SE ist die Familie Strabag, konkret die Familie von Hans Peter Haselsteiner, einem der Mitbegründer des Unternehmens. Nach den letzten Anmeldungen hält die Familie Haselsteiner ca 29.4% der Aktien des Unternehmens. Darüber hinaus hat die Familie durch ihre Beteiligungen maßgeblichen Einfluss auf die strategischen Entscheidungen der Strabag SE.
Ein weiterer bemerkenswerter Aktionär ist die Investmentfirma Raiffeisen, die rund 1,5 Millionen Euro besitzt 13.7% der Aktie der Strabag SE. Raiffeisen ist in Österreich bekannt und spielt eine entscheidende Rolle bei der lokalen Investitionstätigkeit.
Auch institutionelle Investoren spielen im Besitz der Strabag SE eine wesentliche Rolle. Nach den neuesten Daten ungefähr 41% der Aktien des Unternehmens werden von verschiedenen institutionellen Anlegern gehalten, darunter Pensionsfonds und Versicherungen.
| Aktionär | Eigentumsprozentsatz | Typ |
|---|---|---|
| Familie Strabag (Haselsteiner) | 29.4% | Privat |
| Raiffeisen | 13.7% | Institutionell |
| Institutionelle Anleger | 41% | Institutionell |
| Streubesitz | 15.9% | Öffentlich |
Hinsichtlich der Marktentwicklung hat sich die Strabag SE im umkämpften Baumarkt als widerstandsfähig erwiesen. Zum Geschäftsjahresende am 31. Dezember 2022 meldete das Unternehmen einen Umsatz von ca 14,5 Milliarden EuroDies bedeutet einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei ca 639 Millionen Euro, mit einem Nettogewinn von 476 Millionen Euro für den gleichen Zeitraum.
Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beträgt im September 2023 ca 3,2 Milliarden EuroDamit ist das Unternehmen einer der Hauptakteure im europäischen Bausektor. Die Strabag SE ist in über 100.000 Ländern tätig 60 Länder weltweit mit bedeutenden Projekten in den Bereichen Infrastruktur, Transport und Hochbau.
Durch die strategische Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und innovative Bauweisen hat sich die Strabag SE gut am Markt positioniert und zieht sowohl Privatanleger als auch institutionelle Fonds an. Diese diversifizierte Eigentümerstruktur ermöglicht es dem Unternehmen, Stabilität zu wahren und gleichzeitig Wachstumschancen zu verfolgen.
Leitbild der Strabag SE
Strabag SE, ein führendes europäisches Bauunternehmen, formuliert seine Mission durch ein klares Bekenntnis zu Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation im Bau- und Infrastruktursektor. In seinem Leitbild liegt der Schwerpunkt auf der Erreichung einer hohen Kundenzufriedenheit bei gleichzeitiger Förderung von Wirtschaftswachstum und Verantwortung.
Die Mission des Unternehmens lässt sich in den folgenden Grundpfeilern zusammenfassen:
- Qualität: Strabag ist bestrebt, erstklassige Baudienstleistungen und -lösungen zu liefern.
- Nachhaltigkeit: Das Unternehmen verpflichtet sich zu umweltfreundlichen Praktiken und integriert Nachhaltigkeit in seine Geschäftsprozesse.
- Innovation: Kontinuierliche Verbesserung und technologische Weiterentwicklung sind für Strabag von zentraler Bedeutung.
- Kundenorientierung: Strabag stellt die Bedürfnisse seiner Kunden in den Vordergrund und bietet maßgeschneiderte Lösungen, die spezifische Anforderungen erfüllen.
Die Strabag SE ist in verschiedenen Segmenten tätig, darunter Verkehrsinfrastruktur, Hochbau und Tiefbau, was ihre Mission, ein ganzheitlicher Dienstleister im Bausektor zu sein, unterstreicht.
Finanzielle Leistung
Zum Ende des zweiten Quartals 2023 meldete Strabag einen Umsatz von 8,3 Milliarden Euro, was ein Wachstum zeigt, das durch erhöhte Projektaktivität angetrieben wird. Das Unternehmen verzeichnete ein EBITDA von 647 Millionen Euro, was einer EBITDA-Marge von ca. entspricht 7.8%.
Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten Finanzkennzahlen der Strabag SE für das Geschäftsjahr 2022 und Q2 2023 dar:
| Finanzkennzahl | 2022 | Q2 2023 |
|---|---|---|
| Umsatz (Milliarden €) | 15.3 | 8.3 |
| EBITDA (Mio. €) | 1,195 | 647 |
| Nettogewinn (Mio. €) | 554 | 307 |
| Auftragsbestand (Milliarden €) | 15.6 | 16.2 |
| Mitarbeiterzahl | 75,000 | 75,500 |
Der Auftragsbestand der Strabag SE unterstützt ihre Mission zusätzlich und zeigt eine solide Pipeline an lohnenswerten Projekten 16,2 Milliarden Euro wie im zweiten Quartal 2023 berichtet. Dieser solide Auftragsbestand ermöglicht es dem Unternehmen, sich auf seine strategischen Ziele und deren effektive Umsetzung zu konzentrieren.
Im Bereich Nachhaltigkeit hat sich Strabag ehrgeizige Ziele gesetzt, um die Treibhausgasemissionen um zu reduzieren 25% bis 2025 und richtet seine Mission an globalen Umweltzielen aus. Das Unternehmen investiert erheblich in Forschung und Entwicklung und stellt ca 50 Millionen Euro jährlich zu innovativen Bautechniken und nachhaltigen Praktiken.
Insgesamt wird die Mission der Strabag SE durch ihr Engagement für Qualität, Kundenzufriedenheit und Nachhaltigkeit unterstrichen, gestützt durch eine starke finanzielle Leistung und einen Fokus auf Innovation.
So funktioniert die Strabag SE
Die Strabag SE ist ein international tätiges Bauunternehmen mit Hauptsitz in Wien, Österreich. Es ist eines der größten Bauunternehmen in Europa und in verschiedenen Sektoren tätig, darunter Tiefbau, Hochbau und Umwelttechnik. Im Jahr 2022 meldete Strabag einen Umsatz von ca 16,4 Milliarden Euro, zeigt ein Wachstum von 14,8 Milliarden Euro im Jahr 2021. Das Unternehmen beschäftigt ca 74,000 Menschen in mehr als 60 Ländern.
Die operative Struktur der Strabag SE ist in verschiedene Geschäftssegmente gegliedert, darunter:
- Bauingenieurwesen
- Hochbau
- Spezialisierte Abteilung
- Umwelttechnologie
- Zugeständnisse
Im Jahr 2022 erwirtschaftete das Unternehmen ca 34% seines Umsatzes entfielen auf Hochbaudienstleistungen, während der Tiefbau etwa einen Beitrag leistete 45%. Die restlichen Umsätze stammten aus Fachbereichen und Umwelttechnikbranchen.
| Jahr | Gesamtumsatz (Milliarden €) | Nettogewinn (Mio. €) | Mitarbeiter |
|---|---|---|---|
| 2020 | 13.8 | 410 | 73,300 |
| 2021 | 14.8 | 527 | 73,800 |
| 2022 | 16.4 | 629 | 74,000 |
Das Geschäftsmodell von Strabag wird maßgeblich durch die umfassende Beschaffungspraxis bestimmt. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen auf die Digitalisierung seiner Abläufe konzentriert, um die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken. Beispielsweise investierte Strabag im Jahr 2022 ca 200 Millionen Euro an Digitalisierungsinitiativen zur Verbesserung des Projektmanagements und der betrieblichen Effizienz.
Die geografische Reichweite des Unternehmens erstreckt sich über verschiedene Regionen mit Niederlassungen in Mittel- und Osteuropa sowie einer bedeutenden Präsenz in Westeuropa. Im Jahr 2022 ungefähr 50% des Umsatzes von Strabag wurden in Österreich und Deutschland erwirtschaftet, was die starke Stellung von Strabag in diesen Märkten unterstreicht.
Darüber hinaus engagiert sich die Strabag SE in öffentlich-privaten Partnerschaften (ÖPP), wodurch das Unternehmen seine Einnahmequellen diversifizieren kann. Im Jahr 2022 belief sich der anerkannte Wert laufender PPP-Projekte auf ca 2,5 Milliarden EuroDies deutet auf eine stabile Pipeline für zukünftiges Wachstum hin.
Darüber hinaus legt Strabag Wert auf Nachhaltigkeit und energieeffiziente Baupraktiken. Im Jahr 2022 erreichte das Unternehmen eine Reduzierung um 20% Die CO2-Emissionen aller seiner Projekte im Vergleich zum Vorjahr sind im Einklang mit seinem Engagement für die Ziele des Pariser Abkommens gestiegen.
Die finanzielle Stabilität der Strabag SE wird durch eine solide Bilanz gestützt. Zum Jahresende 2022 belief sich die Bilanzsumme des Unternehmens auf ca 9,8 Milliarden Euro, mit einer Eigenkapitalquote von rund 30%.
Mit laufenden Investitionen in Infrastruktur- und Bauprojekte ist die Strabag SE gut aufgestellt, um zukünftige Wachstumschancen im europäischen Baumarkt zu nutzen. Der strategische Fokus des Unternehmens auf die Verbesserung der betrieblichen Effizienz, den Ausbau seiner digitalen Fähigkeiten und die Verfolgung nachhaltiger Praktiken bleibt ein wesentlicher Bestandteil seiner langfristigen Strategie.
Wie Strabag SE Geld verdient
Die Strabag SE, ein führendes europäisches Bauunternehmen, erwirtschaftet ihre Umsätze vor allem durch ihre vielfältigen Aktivitäten im Hoch- und Tiefbau sowie in der Projektentwicklung. Im Jahr 2022 meldete Strabag einen Gesamtumsatz von ca 14,2 Milliarden Euround demonstriert damit seine starke Präsenz in verschiedenen Segmenten der Bauindustrie.
Wichtigste Umsatzsegmente
- Bauleistungen: Der Großteil des Umsatzes von Strabag stammt aus Baudienstleistungen, zu denen Hochbau, Infrastrukturentwicklung und Tiefbau gehören. Dieses Segment trug etwa bei 9,1 Milliarden Euro im Jahr 2022.
- Immobilienentwicklung: Strabag ist auch in der Immobilienentwicklung tätig und erwirtschaftet ca 2,5 Milliarden Euro durch Wohn- und Gewerbeprojekte in verschiedenen europäischen Märkten.
- Konzessionen: Das Unternehmen investiert im Rahmen langfristiger Konzessionsverträge in Infrastrukturprojekte und leistet einen etwaigen Beitrag 1,6 Milliarden Euro zum Jahresumsatz.
- Weitere Dienstleistungen: Darin enthalten sind Ingenieur- und Beratungsleistungen, die ca. anstiegen 1 Milliarde Euro zum Gesamtumsatz.
Geografische Umsatzverteilung
| Region | Umsatz (in Mrd. €) | Prozentsatz des Gesamtumsatzes |
|---|---|---|
| Österreich | 4.5 | 31.6% |
| Deutschland | 3.8 | 26.8% |
| Osteuropa | 2.9 | 20.4% |
| Westeuropa | 2.0 | 14.1% |
| Andere Regionen | 1.0 | 7.1% |
Die geografische Verteilung weist auf eine starke Präsenz im österreichischen und deutschen Markt hin, die für die Gesamtrentabilität von Strabag von wesentlicher Bedeutung sind.
Kostenstruktur und Gewinnmargen
Die betriebliche Effizienz der Strabag zeigt sich in der Kostenstruktur. Das Unternehmen meldete Kosten der verkauften Waren (COGS) von ca 12,5 Milliarden Euro, was zu einem Bruttogewinn von führt 1,7 Milliarden Euro, was einer Bruttomarge von ca. entspricht 12%.
Marktposition und Wettbewerbsvorteile
Durch ihr umfassendes Serviceangebot, ihre starke Projektpipeline und ihr Engagement für Innovation verfügt die Strabag SE über einen Wettbewerbsvorteil. Das Unternehmen investiert stark in Technologie und Nachhaltigkeit und verbessert seine Fähigkeiten bei der Ausschreibung von Großprojekten. Im Jahr 2022 erreicht Strabag die Investitionen in Forschung und Entwicklung 150 Millionen Euro.
Finanzielle Leistungsindikatoren
| Indikator | Wert 2022 | Wert 2021 |
|---|---|---|
| Nettogewinn | 400 Millionen Euro | 350 Millionen Euro |
| Betriebsmarge | 5.0% | 4.8% |
| Eigenkapitalrendite (ROE) | 12% | 10.5% |
| Gesamtvermögen | 8,7 Milliarden Euro | 8,3 Milliarden Euro |
| Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital | 0.5 | 0.6 |
Diese finanziellen Leistungsindikatoren spiegeln die solide operative Umsetzung und die umsichtige Finanzmanagementstrategie der Strabag wider.
Zukünftige Wachstumschancen
Mit Blick auf die Zukunft plant die Strabag SE, von Trends wie Urbanisierung, Infrastrukturinvestitionen und Nachhaltigkeitsinitiativen zu profitieren. Das Engagement der Europäischen Union für umfangreiche Infrastrukturausgaben wird auf geschätzt 1 Billion Euro Bis 2027 ist Strabag gut aufgestellt, um neue Projekte zu sichern und den Umsatz weiter auszubauen.

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