Aufschlüsselung der finanziellen Lage der Bossard Holding AG: Wichtige Erkenntnisse für Investoren

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Die Einnahmequellen der Bossard Holding AG verstehen

Die Einnahmequellen der Bossard Holding AG verstehen

Die Bossard Holding AG erwirtschaftet ihren Umsatz hauptsächlich über ihre Kernsegmente: Befestigungselemente, Logistikdienstleistungen, und Ingenieurdienstleistungen. Ab dem letzten Geschäftsjahr stellt sich die Aufteilung der Umsatzquellen nach Segmenten wie folgt dar:

Segment Umsatz (Mio. CHF) Prozentsatz des Gesamtumsatzes
Befestigungselemente 497.1 63%
Logistikdienstleistungen 201.3 25%
Ingenieurdienstleistungen 78.6 10%
Andere 16.5 2%

Im Hinblick auf das Umsatzwachstum im Jahresvergleich zeigte Bossard eine robuste Leistung. Der Gesamtumsatz für das im Dezember 2022 endende Geschäftsjahr betrug 793,5 Millionen CHF, Markierung a 14.6% Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Einnahmen lagen 692,0 Mio. CHF.

Bei Betrachtung der einzelnen Segmente verzeichnete Fasteners im Jahresvergleich ein Wachstum von 15.3%, aufsteigend von 431,6 Millionen CHF im Jahr 2021. Logistics Services wuchs um 10.5%Dies spiegelt die starke Nachfrage nach ihren Supply-Chain-Lösungen wider. Der Umsatzbeitrag von Engineering Services war zwar geringer, stieg jedoch um 22.4%, aufwärts von 64,2 Millionen CHF im Jahr 2021.

Der Beitrag jedes Geschäftsbereichs zum Gesamtumsatz ist relativ stabil geblieben, obwohl Verbindungselemente weiterhin die Umsatzlandschaft dominieren. Im Jahr 2022 belief sich ihr Beitrag auf ca 63% des Gesamtumsatzes, was ihre entscheidende Rolle für die finanzielle Leistung des Unternehmens unterstreicht.

Im Analysezeitraum wurden mehrere wesentliche Veränderungen bei den Einnahmequellen festgestellt. Insbesondere die Expansion in neue Märkte in Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum zeigte vielversprechende Ergebnisse und trug dazu bei 20% Steigerung der Umsätze in diesen Regionen. Der Gesamtumsatz aus diesen Regionen belief sich auf ca 120 Millionen CHF im Jahr 2022.

Insgesamt verdeutlicht der vielfältige Ansatz der Bossard Holding AG zur Umsatzgenerierung eine gesunde Finanzlage profile, zeichnet sich durch vielfältige Einnahmequellen und starke Wachstumskurse in seinen Hauptsegmenten aus.




Ein tiefer Einblick in die Profitabilität der Bossard Holding AG

Rentabilitätskennzahlen

Die Bossard Holding AG, ein wichtiger Akteur im Bereich Befestigungstechnik, weist bemerkenswerte finanzielle Leistungskennzahlen auf, die ihre Rentabilität belegen. Das Verständnis dieser Kennzahlen ist für potenzielle Investoren, die die finanzielle Gesundheit des Unternehmens beurteilen möchten, von entscheidender Bedeutung.

Im Folgenden finden Sie eine Einschätzung des Bruttogewinns, des Betriebsgewinns und der Nettogewinnmargen von Bossard in den letzten Jahren:

Jahr Bruttogewinn (Mio. CHF) Betriebsgewinn (Mio. CHF) Nettogewinn (Mio. CHF) Bruttomarge (%) Betriebsmarge (%) Nettomarge (%)
2020 155.5 52.4 39.4 33.1 11.1 8.3
2021 164.3 55.0 43.0 32.8 10.8 7.9
2022 179.0 63.4 48.8 34.2 11.4 8.6
2023 (Q2) 89.2 31.2 24.1 33.4 11.2 8.0

Die Analyse der Trends im Laufe der Zeit zeigt, dass Bossard den Bruttogewinn stetig steigern konnte und einen Höchststand von erreicht hat 179,0 Mio. CHF im Jahr 2022 im Vergleich zu 155,5 Millionen Franken im Jahr 2020. Das Betriebsergebnis ist ebenfalls gewachsen, mit einem deutlichen Sprung auf 63,4 Millionen Franken im Jahr 2022 ab 52,4 Millionen Franken im Jahr 2020.

Ein Vergleich mit Branchendurchschnitten zeigt, dass die Bruttomarge von Bossard bei liegt 34.2% im Jahr 2022 liegt leicht über dem Branchendurchschnitt von 32.0%. Auch die Betriebsmarge entspricht weitgehend den Durchschnittswerten und unterstreicht die betriebliche Effizienz.

Die betriebliche Effizienz kann anhand des Kostenmanagements und der Entwicklung der Bruttomarge weiter beurteilt werden. Die konstante Bruttomarge des Unternehmens lässt auf wirksame Kostenkontrollen und Preisstrategien schließen. Beispielsweise konnte Bossard im Jahr 2022 eine Bruttomarge von aufrechterhalten 34.2%, ein leichter Anstieg gegenüber den Vorjahren, was auf eine verbesserte Effizienz trotz möglicher Schwankungen der Rohstoffkosten hinweist.

  • Die Nettogewinnmarge für 2022 lag bei 8.6%, was eine gesunde Rentabilität widerspiegelt.
  • Die betriebliche Effizienz wird durch Verbesserungen der Kostenmanagementstrategien belegt, die bessere Margen ermöglichen.
  • Bossards strategischer Fokus auf Qualität und Servicedifferenzierung trägt zu seinen robusten Rentabilitätskennzahlen bei.

Während Bossard seine operativen Strategien fortsetzt, wird die Überwachung dieser Rentabilitätskennzahlen für Investoren von entscheidender Bedeutung sein, die die finanzielle Gesundheit und das Wachstumspotenzial des Unternehmens innerhalb der Branche verstehen möchten.




Schulden vs. Eigenkapital: Wie die Bossard Holding AG ihr Wachstum finanziert

Schulden vs. Eigenkapitalstruktur

Die Bossard Holding AG hat ihre Finanzlandschaft strategisch gesteuert und dabei Schulden und Eigenkapital in Einklang gebracht, um ihr Wachstum zu unterstützen. Nach den neuesten verfügbaren Daten meldete das Unternehmen eine langfristige Gesamtverschuldung von 45 Millionen Franken und kurzfristige Schulden in Höhe von 20 Millionen Franken. Diese Positionierung weist auf einen kalkulierten Hebelansatz hin, der betriebliche Flexibilität gewährleistet und gleichzeitig eine überschaubare Schuldenlast aufrechterhält.

Das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital liegt bei 0.29, was im Vergleich zum Branchendurchschnitt eine konservative Haltung widerspiegelt 0.50. Diese niedrigere Quote bedeutet eine robuste Eigenkapitalbasis und bietet ein Sicherheitsnetz gegen mögliche Marktschwankungen und Kreditrisiken.

Im Hinblick auf die jüngsten Schuldtitelemissionen hat Bossard im Jahr 2011 eine Refinanzierung abgeschlossen 2023, Optimierung des bestehenden Kreditportfolios und Erweiterung der Laufzeitprofile. Das Unternehmen verfügt über eine starke Bonitätsbewertung von Baa1 von Moody's, was seine solide finanzielle Gesundheit und Fähigkeit zur Erfüllung langfristiger Verpflichtungen unterstreicht.

Um die Finanzierungsstruktur von Bossard weiter zu erläutern, finden Sie unten eine umfassende Tabelle mit den aktuellen Verschuldungsniveaus, Verhältnissen und Vergleichen mit Branchen-Benchmarks:

Finanzkennzahl Bossard Holding AG Branchendurchschnitt
Langfristige Schulden 45 Millionen Franken -
Kurzfristige Schulden 20 Millionen Franken -
Gesamtverschuldung 65 Millionen Franken -
Eigenkapital 225 Millionen Franken -
Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital 0.29 0.50
Bonitätsbewertung Baa1 -

Die tief verwurzelte Eigenkapitalstruktur von Bossard erleichtert das Gleichgewicht zwischen Fremdfinanzierung und Eigenkapitalfinanzierung. Diese sorgfältige Kalibrierung unterstützt nicht nur seine operative Strategie, sondern versichert den Anlegern auch das Engagement des Unternehmens für die Aufrechterhaltung der finanziellen Stabilität und die Erzielung eines nachhaltigen Wachstums.




Beurteilung der Liquidität der Bossard Holding AG

Liquidität und Zahlungsfähigkeit

Die Beurteilung der Liquidität der Bossard Holding AG ist für das Verständnis ihrer finanziellen Gesundheit von entscheidender Bedeutung. Kennzahlen und Working-Capital-Trends geben Aufschluss über die Fähigkeit des Unternehmens, kurzfristigen Verpflichtungen nachzukommen.

Aktuelles Verhältnis: Für das im Dezember 2022 endende Geschäftsjahr meldete Bossard eine aktuelle Quote von 2.0. Dies deutet darauf hin, dass das Unternehmen über das Doppelte des Umlaufvermögens verfügt, um seine kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken.

Schnelles Verhältnis: Die Quick Ratio, die Vorräte aus dem Umlaufvermögen ausschließt, lag bei 1.5 für den gleichen Zeitraum. Dies signalisiert eine solide Liquiditätsposition, die eine starke Fähigkeit darstellt, unmittelbare Verbindlichkeiten zu erfüllen, ohne auf Lagerverkäufe angewiesen zu sein.

Auch die Entwicklung des Betriebskapitals ist von entscheidender Bedeutung. Für das im Dezember 2022 endende Jahr verfügte Bossard über ein Betriebskapital in Höhe von 150 Millionen Franken, was einen deutlichen Anstieg von zeigt 120 Millionen Franken im Dezember 2021.

Kapitalflussrechnungen Overview

Die Cashflow-Rechnungen von Bossard zeigen interessante Trends in den Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungsaktivitäten:

Cashflow-Aktivität Geschäftsjahr 2022 (Mio. CHF) Geschäftsjahr 2021 (Mio. CHF) % Änderung
Operativer Cashflow 120 105 14.3%
Cashflow investieren (30) (25) 20.0%
Finanzierungs-Cashflow (20) (15) 33.3%

Im Geschäftsjahr 2022 verbesserte sich der operative Cashflow von Bossard auf 120 Millionen Franken, was einen Anstieg von markiert 14.3% von 105 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2021. Dieser Anstieg zeigt eine robuste betriebliche Effizienz.

Andererseits verzeichnete der Investitions-Cashflow einen Nettoabfluss von 30 Millionen Franken, aufwärts von 25 Millionen Franken zuvor, was auf eine stärkere Fokussierung auf Investitionsausgaben hindeutet. Auch der Finanzierungs-Cashflow zeigte einen negativen Trend mit einem Mittelabfluss von 20 Millionen Franken, eine Steigerung von 33.3%, was Investitionen in Schuldentilgungen oder Dividendenausschüttungen signalisiert.

Mögliche Liquiditätsprobleme oder -stärken

Die Liquiditätskennzahlen vermitteln ein gutes Bild der Fähigkeit von Bossard, kurzfristige Verbindlichkeiten zu decken. Das aktuelle Verhältnis von 2.0 und schnelles Verhältnis von 1.5 liegen über dem Branchendurchschnitt, was darauf hindeutet, dass sich Bossard in einer günstigen Lage befindet

Allerdings könnte der zunehmende Mittelabfluss aus Investitions- und Finanzierungstätigkeiten in Zukunft zu Liquiditätsproblemen führen, wenn er nicht effektiv gemanagt wird. Eine kontinuierliche Überwachung der Cashflows wird von entscheidender Bedeutung sein, um sicherzustellen, dass die Liquidität in den kommenden Geschäftsjahren hoch bleibt.




Ist die Bossard Holding AG über- oder unterbewertet?

Bewertungsanalyse

Um die finanzielle Gesundheit der Bossard Holding AG zu beurteilen, müssen mehrere Schlüsselkennzahlen untersucht werden, anhand derer festgestellt werden kann, ob die Aktie über- oder unterbewertet ist. Zu den kritischen Bewertungskennzahlen zählen das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KGV) und das Unternehmenswert-EBITDA-Verhältnis (EV/EBITDA).

Per Oktober 2023 weist die Bossard Holding AG ein KGV von auf 22.1, der angibt, wie viel Anleger bereit sind, pro Ertragseinheit zu zahlen. Im Vergleich dazu beträgt das durchschnittliche KGV im Spezialindustriesektor ungefähr 19.5, was darauf hindeutet, dass Bossard allein aufgrund der Erträge relativ überbewertet sein könnte.

Das aktuelle KGV für Bossard beträgt 3.2, wiederum über dem Branchendurchschnitt von rund 2.7. Dieses Verhältnis hilft Anlegern zu verstehen, wie viel sie für jede Nettovermögenseinheit zahlen. Ein hohes KGV kann darauf hindeuten, dass der Markt ein Wachstum erwartet oder dass die Aktie überbewertet ist.

Das EV/EBITDA-Verhältnis von Bossard liegt bei 14.5, was mit dem Branchendurchschnitt von vergleichbar ist 13.0. Dieser Multiplikator gibt Aufschluss darüber, wie der Markt die Betriebsleistung des Unternehmens im Verhältnis zu seiner Gesamtbewertung bewertet.

Der Aktienkurs von Bossard wies in den letzten 12 Monaten erhebliche Schwankungen auf. Ende Oktober 2023 wird Bossard bei ca. gehandelt CHF 220, im Vergleich zu seinem Preis von CHF 190 vor einem Jahr, was einem Preisanstieg von ca 15.8%.

Bezogen auf die Dividenden hält Bossard eine Dividendenrendite von 1.8% mit einer Ausschüttungsquote von 35%. Dies deutet auf einen relativ konservativen Ansatz bei der Gewinnverteilung hin. Die Ausschüttungsquote unterstreicht die Verpflichtung des Unternehmens, Kapital an die Aktionäre zurückzuzahlen und gleichzeitig ausreichende Erträge für eine Reinvestition einzubehalten.

Der Konsens der Analysten zur Bewertung der Bossard-Aktie tendiert derzeit in Richtung „Halten“. Aus den neuesten Analystenberichten geht hervor, 6 Analysten schlagen ein „Halten“ vor, und 2 empfehlen „Kauf“, was auf einen vorsichtigen Ausblick auf die kurzfristige Wertentwicklung der Aktie hinweist.

Metrisch Bossard Holding AG Branchendurchschnitt
KGV-Verhältnis 22.1 19.5
KGV-Verhältnis 3.2 2.7
EV/EBITDA 14.5 13.0
Aktienkurs (aktuell) CHF 220 -
Aktienkurs (vor 1 Jahr) CHF 190 -
Dividendenrendite 1.8% -
Auszahlungsquote 35% -
Konsens der Analysten Halt -



Wesentliche Risiken der Bossard Holding AG

Risikofaktoren

Die Bossard Holding AG agiert in einem breitgefächerten Wettbewerbsumfeld und ist verschiedenen internen und externen Risiken ausgesetzt, die sich auf ihre finanzielle Gesundheit auswirken könnten. Das Verständnis dieser Risiken ist für Anleger, die die langfristige Rentabilität des Unternehmens einschätzen möchten, von entscheidender Bedeutung.

Branchenwettbewerb: Der Markt für Verbindungselemente und Montagetechnik ist hart umkämpft und Bossard steht unter dem Druck lokaler und internationaler Wettbewerber. Ende 2022 hatte der weltweite Markt für Verbindungselemente einen Wert von ca 90 Milliarden US-Dollar, mit einer prognostizierten Wachstumsrate von etwa 4.4% jährlich. Dieser intensive Wettbewerb könnte sich auf die Preissetzungsmacht und den Marktanteil auswirken.

Regulatorische Änderungen: Die Einhaltung von Vorschriften ist von entscheidender Bedeutung. Bossard muss verschiedene internationale Standards einhalten, darunter ISO- und RoHS-Richtlinien. Jede Änderung dieser Vorschriften könnte zu höheren Betriebskosten führen oder neue Compliance-Strategien erforderlich machen. Im Jahr 2021 hat die Europäische Union ihre REACH-Verordnung aktualisiert, was die Einhaltung für Hersteller noch weiter erschwert.

Marktbedingungen: Schwankungen der Marktnachfrage, insbesondere in Branchen wie der Automobil- und Baubranche, in denen Bossard einen erheblichen Teil seines Umsatzes erwirtschaftet, können Risiken bergen. Das Unternehmen meldete einen Umsatzrückgang von 10% im zweiten Quartal 2023 im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2022, was hauptsächlich auf die geringere Nachfrage aus Schlüsselsektoren zurückzuführen ist, die von wirtschaftlicher Unsicherheit betroffen sind.

Operationelle Risiken: Durch die Abhängigkeit von einer vielfältigen Lieferkette ist Bossard Störungen aufgrund geopolitischer Spannungen, Naturkatastrophen oder logistischer Herausforderungen ausgesetzt. Beispielsweise wirkten sich Anfang 2022 durch die COVID-19-Pandemie verursachte Lieferkettenunterbrechungen auf die Durchlaufzeiten und Kosten aus, was zu einem Anstieg der Betriebskosten um etwa 3 % führte 5%.

Finanzielle Risiken: Währungsschwankungen können die Rentabilität beeinträchtigen, da Bossard in mehreren Währungen tätig ist. Im Jahr 2022 führte eine deutliche Abwertung des Euro gegenüber dem Schweizer Franken zu einem Währungsverlust von ca 1 Million Franken im ersten Halbjahr. Darüber hinaus können sich steigende Zinssätze auf die Kreditkosten auswirken und die allgemeine Finanzstabilität beeinträchtigen.

Strategische Risiken: Zur Wachstumsstrategie von Bossard gehören Akquisitionen und der Ausbau der internationalen Präsenz. Eine schlechte Integration übernommener Unternehmen oder ineffektive Markteintrittsstrategien könnten sich negativ auf die Rentabilität auswirken. Die Übernahme eines deutschen Distributors im Jahr 2021 führte zu Integrationsherausforderungen und trug dazu bei 1.5% Rückgang der Gewinnmargen im Jahr 2022.

Um diese Risiken zu bewältigen, hat Bossard mehrere Minderungsstrategien implementiert:

  • Investition in die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette zur Bewältigung betrieblicher Risiken.
  • Regelmäßige Überprüfung und Anpassung von Preisstrategien zur Bekämpfung des Wettbewerbsdrucks.
  • Diversifizierung des Produktangebots, um verschiedene Märkte abzudecken und die Abhängigkeit von einem einzelnen Sektor zu verringern.
  • Verbesserung der Compliance-Teams, damit sie sich umgehend an regulatorische Änderungen anpassen können.
  • Einsatz von Absicherungsstrategien zur Minderung von Wechselkursrisiken.
Risikotyp Beschreibung Finanzielle Auswirkungen Minderungsstrategie
Branchenwettbewerb Druck von lokalen und internationalen Verbindungsunternehmen Möglicher Umsatzrückgang um bis zu 10 % Preisanpassung und Nischenmarktfokus
Regulatorische Änderungen Einhaltung sich ändernder Vorschriften (ISO, RoHS) Erhöhte Betriebskosten Verbesserte Compliance-Teams und Schulungen
Marktbedingungen Schwankungen in der Nachfrage aus Schlüsselsektoren Umsatzrückgang von 10% im zweiten Quartal 2023 Diversifizierung der Marktsektoren
Operationelle Risiken Störungen aufgrund von Lieferkettenproblemen Erhöhte Betriebskosten um 5% Investitionen in die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette
Finanzielle Risiken Währungsschwankungen und steigende Zinsen FX-Verlust von 1 Million Franken im ersten Halbjahr 2022 Absicherungsstrategien für Währungsrisiken
Strategische Risiken Herausforderungen bei Akquisitionen und Markteintritten Rückgang der Gewinnmarge um 1.5% im Jahr 2022 Verbesserte Integrationsprozesse



Zukünftige Wachstumsaussichten für die Bossard Holding AG

Wachstumschancen

Die Bossard Holding AG, ein weltweit führender Anbieter von Befestigungstechnik, verfügt über mehrere vielversprechende Wachstumstreiber, die ihre finanzielle Performance in den kommenden Jahren deutlich verbessern könnten. Für potenzielle Investoren ist es von entscheidender Bedeutung, diese Chancen zu verstehen.

Einer der wichtigsten Wachstumstreiber ist **Produktinnovation**. Im Jahr 2022 investierte Bossard rund **6,5 %** seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung und konzentrierte sich dabei auf die Weiterentwicklung seiner digitalen Dienste und die Entwicklung neuer Befestigungslösungen. Dieses Engagement wird voraussichtlich zu einem erweiterten Produktportfolio führen, das verschiedene Sektoren abdeckt, darunter Automobil und erneuerbare Energien.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die **Marktexpansion**. Ziel des Unternehmens ist es, seine Präsenz auf den nordamerikanischen und asiatischen Märkten zu stärken, die in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von **8 %** bzw. **10 %** wachsen werden. Im Jahr 2022 stieg der Umsatz von Bossard in Asien um **15 %**, was das Potenzial für weiteres Wachstum in dieser Region unterstreicht.

Darüber hinaus verfolgt Bossard aktiv **Akquisitionen**, um seinen Marktanteil zu erhöhen. Im Jahr 2023 erwarb Bossard einen strategischen Konkurrenten, der voraussichtlich zusätzlich **30 Millionen Euro** zum Jahresumsatz beisteuern wird. Diese Übernahme steht im Einklang mit der Strategie des Unternehmens, sein Angebot zu diversifizieren und seine Lieferkettenkapazitäten zu stärken.

Mit Blick auf die Zukunft deuten die Umsatzwachstumsprognosen für Bossard auf einen Anstieg von etwa **11 %** im Jahr 2024 hin, was einem geschätzten Umsatz von rund **1,3 Milliarden Euro** entspricht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird voraussichtlich **150 Millionen Euro** erreichen, was einer EBIT-Marge von **11,5 %** entspricht.

Strategisch ist Bossard Partnerschaften mit wichtigen Akteuren in den Bereichen Robotik und Automatisierung eingegangen. Dieser Schritt erweitert nicht nur sein Produktangebot, sondern versetzt das Unternehmen auch in die Lage, den aufstrebenden Markt für automatisierte Befestigungslösungen zu erschließen, der bis 2026 voraussichtlich jährlich um **20 %** wachsen wird.

Die Wettbewerbsvorteile von Bossard stärken das Wachstumspotenzial zusätzlich. Ab dem zweiten Quartal 2023 ist das Unternehmen in **30 Ländern** tätig und verfügt über ein robustes globales Vertriebsnetz, das eine effektive Marktdurchdringung und Kundenreichweite ermöglicht. Mit einer Kundenbindungsrate von über **90 %** weist Bossard eine starke Kundentreue auf, ein wesentlicher Vorteil bei der Aufrechterhaltung und dem Ausbau seines Marktanteils.

Wachstumstreiber Details Projizierte Auswirkungen
Produktinnovation Investition von 6,5 % in Forschung und Entwicklung Erweitertes Produktportfolio
Markterweiterung Prognostizierte CAGR von 8 % in Nordamerika, 10 % in Asien 15 % Umsatzwachstum in Asien (2022)
Akquisitionen Übernahme steigert Umsatz um 30 Millionen Euro Diversifizierung des Angebots und Stärke der Lieferkette
Prognosen zum Umsatzwachstum Schätzungsweise 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2024 11 % Umsatzsteigerung
Partnerschaften Zusammenarbeit mit Robotik- und Automatisierungsunternehmen Zugang zum Markt für automatisierte Befestigungslösungen
Wettbewerbsvorteile Niederlassungen in 30 Ländern, 90 % Kundenbindung Starke Marktdurchdringung und Kundenbindung

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